Aktuelles

Seminare und Kolloquia

Doktorandenseminar ("Geoökologisches Kolloquium"): aktuelles Programm

Aktuelle Meldungen

Auftreten von Mikroplastik in Gewässer über neuartige Erkennungsmethode nachgewiesen

(01.06.2018 16:11)

Auch wenn das Bewusssein für die Problematik von Plastikmüll in der Umwelt deutlich gestiegen ist, so ist die Quantifizierung und Charakterisierung der Mengen an Mikroplastik in Inlandsgewässern noch sehr limitiert. In einer Studie des Instituts für Erd- und Umweltwissenschaften der Universität Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ konnte nun die Belastung eines Berliner Oberflächengewässers in seinem Verlauf über mehrere Monate verfolgt werden. Dabei wurde eine neuartige, schnelle Detektionsmethode für Mikroplastikpartikel eingesetzt und weiterentwickelt, die Anzahl, Größe und Plastikart der in Wasserproben gefundenen Mikroplastikpartikel im Bereich oberhalb 500 Mikrometern ermitteln kann. Dabei wurden an der Gewässeroberfläche sehr hohe Konzentrationen von Mikroplastikpartikeln, meist aus Polyethylen, gefunden. Die Ergebnisse dieser Mikroplastik-Studie hinweisen, die vor kurzem zur Veröffentlichung in der Fachzeitschrift "Environmental Pollution" angenommen bis zum 10.Juni über einen freien Zugriff verfügbar unter

https://authors.elsevier.com/a/1WwbZzLNSKKxS

Die verletzliche Haut der Erde

(31.05.2018 08:55)

Vom 20. Mai bis 10. Juni 2018 befassen sich 25 Doktoranden/innen aus 13 Ländern aus den Geowissenschaften und benachbarter Disziplinen mit Prozessen an der Oberfläche der Erde. Unterrichtet werden die Teilnehmer von 11 Dozenten/innen unter der Leitung von apl. Prof. Dr. Martin H. Trauth. Die Sommerschule wird von der VolkswagenStiftung mit 130.000 Euros finanziert. Die Sommerschule richtet sich an Doktoranden mit dem Ziel, (1) ihre Fähigkeiten zu verbessern, um die komplexe Interaktion der Prozesse zu verstehen, die die Erdoberfläche auf verschiedenen zeitlichen und räumlichen Skalen formen, (2) um die Ergebnisse dieser Interaktionen zu überwachen, zu modellieren und vorherzusagen und (3) Risiken von natürlichen und vom Menschen verursachten Störungen in diesen Prozessen in einem interdisziplinären und interkulturellen Umfeld zu erkennen und zu mindern. Mehr: https://www.uni-potsdam.de/summercampus/e/esd.html